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Erste Erwähnungen über die in Mündersbach vorhandenen Brandschutzgeräte finden wir in einer Gemeindeinventarliste aus dem Jahr 1817.Die Feuerlöschgerätschaften hatten einen Wert von 142 Gulden. Untergebracht waren sie in verschiedenen Privathäusern und in der Kirche. Vorhanden waren sieben Feuerleitern, sieben Feuerhaken, dreissig lederne Feuerlöscheimer, zehn lederne Feue
rlöscheimer mindere Qualität sowie dreissig Stroheimer. Sicherlich wird es auch ein Leiterhaus gegeben haben, allerdings wird dies in der Aufstellung nicht erwähnt.
In der Nacht übernahm ein Nachtwächter die Brandwache. Zum Alarmieren standen ihm ein Messinghorn sowie ein Blechhorn zur Verfügung. bei einem Brand mussten alle Bürgen helfen. Eine Feuerwehr im heutigen Sinne hat es aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht gegeben. Es sollte noch über einhundert Jahre dauern, bis es zur Gründung einer Feuerwehr kam.
,,Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr”, unter diesem Leitspruch fanden sich im Juli 1925, auf initiative von Kreisbrandmeister Popp und Bürgermeister Manderbach, Männer von Mündersbach zusammen, um eine Wehr zu gründen. Erster Wehrführer wurde Albert Neif. Unter den ersten 20 Wehrmännern waren allein sieben Pfeif(f)ers.
1934 gab sich die Feuerwehr Mündersbach eine eigene Satzung. Im Jahre 1935 wurde die Wehr erstmals ausgezeichnet, da sie bei einem Brand in Roßbach als erste auswärtige wehr an der Brandstelle war.
Der Grossbrand bei Emil Kaus 1937 gab den Anstoss, ein Jahr später, 1938, die bisherige Handpumpe durch eine Motorspritze zu ersetzen. Im Jahre 1958 wurde eine TS 8/8 angeschafft, die die Schlagkraft der Wehr wesentlich verbesserte.
1966 beschaffte die Gemeinde ein Löschtruppfahrzeug, das die TS 8/8 aufnahm und sich bis 2004 im Dienst befand.Im Jahre 1973 erfolgte der Umzug in die neuen Räume der Gemeindehalle. Hier standen der Feuerwehr jetzt zwei Stellplätze zur Verfügung. Die Firma KHD schenkte der Feuerwehr 1975 ein gebrauchtes Ford-Transit-Fahrzeug. Dieses wurde in vielen Arbeitsstunden und mit grossem finanziellem Aufwand zu einem Gerätewagen umgebaut.
Am 01.Januar 1975 übernahm die Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg die Trägerschaft des Brandschutzes. Zum 55 Jährigem Jubiläum 1980 stellte die VG Hachenburg der Feuerwehr 4 Pressluftatmer zur Verfügung. Ein Meilenstein in der Geschichte war die Übergabe Tanklöschfahrzeuges für Waldbrände im April 1983. Die Schlagkraft der Feuerwehr wurde hierdurch wesentlich verbessert. Die Grösse des Fahrzeuges machte den Bau eines neuen Gerätehauses notwendig.
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